Museumsfahrt zum Barberini

Auf Wunsch der Mitglieder führte die erste der geplanten Museumsfahrten  nach Potsdam zum Barberini. Das neue Angebot des Heimatvereins wurde schnell angenommen. Es waren nicht primär Picassos Bilder und Skulpturen, die das Interesse der 15 Teilnehmer weckte. Es war der vor zwei Jahren wieder erstandene Palast Barberini, den Friedrich der Große um 1740 am Alten Markt von seinem Architekten Carl von Gonthardt in das neue Stadtbild einbauen ließ. Bis 1945 war das Barberini für Bürger, Vereine  und Künstler ein wichtiger kultureller Treffpunkt und er ist es heute wieder. Aber auch die Führung zu Picassos Spätwerk war so interressant, tiefgehend  und erhellend, dass  die Teilnehmer die Werke des Ausnahmekünstlers ab sofort mit neuem Verständnis begegnen werden.
Die Gruppe hatte ausreichend Zeit vor und nach der Führung, um auch dem Stadtschloss und der Nikolaikirche einen Besuch abzustatten.
 
Der Anblick der großartigen Architektur, der zu den Havelterrassen geöffnete Innenhof des Palastes  und der strahlende Sonnenschein des Tages luden dazu ein  die Seele baumeln zu lassen. 
Der Tag endete am späten Nachmittag bei  gutem Essen und leckerem Selbstgebrauten in  der Alten Meierei am Jungfernsee. Vom Biergarten aus erfasste der Blick zahllose Boote und Frachtschiffe auf dem ruhigen Wasser. Dieser historisch bedeutsame Ort im Neuen Garten kann mit dem Potsdamer Wassertaxi im Linienverkehr angefahren werden. Er ist ein Besuch wert.