Jahresrückblick 2019 - Heimatverein Vehlefanz

Heimatverein Vehlefanz

in Oberkrämer

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Jahresrückblick 2019

Jahresrückblicke
05.Januar 2019 – Traditioneller Neujahrsempfang
 
 
In diesem Jahr konnte der Heimatverein am 5. Januar seinen traditionellen Neujahrsempfang wieder im Haus der Generationen abhalten. Zum Auftakt referierte Dr. Gerd Kley aus Schwante über die europäische Bedeutung der Region rund um Kremmen und seiner Burg im Hochmittelalter (1200 - 1400), auf der in dieser Zeit mehrere für das spätere Land Brandenburg wichtige Verträge ausgehandelt und unterzeichnet wurden.
Begossen wurde der interessante Vortrag mit Glühwein und heißem Apfelpunsch. Und im Anschluss daran leckten sich die gut 60 Gäste genüsslich die Finger nach dem Verzehr der frisch geräucherten Forellen vom Mühlensee-Fischer Michael Gebhard.
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23. Februar 2019 – Närrische Zeiten im Heimatverein.
 
Endlich, nach zwei Jahren: Es war ein Bombenfest. Die Stimmung perfekt. Kein Wunder: Die Hausbesetzung in 2018 durch die Kita war vorbei. Die Idee des Vorstandes, professionelle Bespaßung einzukaufen, ebenfalls. Wir im Heimatverein machen unsere Witze selbst! Auch unsere Musik, die „Berliner“ (Pfannkuchen) und Scherben (Badisches Schmalzgebäck).
 
Die Kostümvielfalt war phantasievoll und die lustigsten Sketsche purzelten aus der „Bütt“, die bequemerweise einfach ein Stehpult war. Wer was zu sagen hatte, wer Theater machte, Gesang und Rezitation vortrug: Jeder bekam seinen Applaus und seine Lacher. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.
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Bei der Mitgliederversammlung .am Sonnabend, 16. März waren tournusgemäß Neuwahlen angesagt. Der bisherige Vorstand stellt sich komplett wieder zur Wahl. Allerdings werden zusätzlich Manuela Gerke als Vertretung der Schatzmeisterin Roswitha Pasche gewählt  und Helga Müller-Schwartz als 2. Schriftführerin zur Vertretung von Irmgard Pitschke. Außerdem wird die scheidende Ortsvorsteherin  Erika Kaatsch in den Vorstand aufgenommen. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen, natürlich  selbstgebacken.
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Einweihung des Pavillons an der "Alten Schule" in Vehlefanz
8. Mai 2019 - Bericht von Leonie
Wiedereinmal  gab es am 8. Mai 2019  einen außergewöhnlichen Termin für uns Amseln, zu singen.
Der Holzpavillon im Außenbereich des altersgerechten Wohnhauses "Alte Schule" wurde eingeweiht. Die Ortsvorsteherin, Erika Kaatsch, konnte in ihrem neuen  Domizil eine gute Idee umsetzen.  Dank Sponsoren und finanzieller Unterstützung vom Amt Oberkrämer, lädt jetzt ein überdachter Holzpavillon im Park alle Bewohner  zu schönen Zusammenkünften ein. Zahlreiche Amseln sangen zum  Auftakt der Einweihung aus voller Brust das Vehlefanz- Lied und schmetterten dann noch ein typisches Berliner Potpourrie, bei dem alle Anwesenden mitsingen konnten. Die Bewohner und Gäste versicherten uns zum Abschluß,  wir dürfen gerne wiederkommen.  Evtl. läßt sich der eine oder andere schon mal für eine Wohneinheit vormerken, die Plätze sind sehr begehrt.

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Wer eine Überfülle an blühenden Blumen erwartet hat, wurde vielleicht enttäuscht. Aber Wittstock als Ort der Landesgartenschau war eine Idylle.
Björn Kobert entließ gegen halb Zehn mehr als 40 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins am Bahnhofsplatz aus seinem Bus mit der Maßgabe, dass dieser von hier um 15 Uhr wieder nach Hause fährt. Wer nicht da ist: Kein Problem. Der RE6 fährt auch, zurück nach Kremmen.
Dieser Dienstag, 25. Juni 2019, soll - lt. Wetterbericht- der bis dahin heißeste Tag des Jahres werden. Saharaluft streift unsere Haut. Ein alter, romantisch geschmückter Güterschuppen, als Blumenhalle deklariert, begrüßt die Gruppe mit Schatten, Orchideen, vielen exotischen Pflanzen, einem Wasserfall, der an Hawaii erinnert, und die für den Tour Start wichtigen Toiletten.
Schnell zerstreuen sich die Grüppchen unter den alten, hohen Bäumen der schönen Wallanlagen, entlang der markanten Stadtmauer. Man sieht sich wieder beim Softeisstand, in den Schaugartenanlagen, bei Theodor Fontanes Gärtchen, unterm Libellenwald und natürlich im großen Garten-Restaurant.
Beeindruckend ist das Museum des 30jährigen Krieges im Turm der alten Bischofsburg. Auf 7 Etagen bekommt man einen Einblick in die bis heute traumatischen Auswirkungen des Krieges. Die große Schlacht bei Wittstock gegen die Schweden ist in einem Landschafts-Diorama mit mehreren tausend Zinnfiguren dargestellt.
Klein, aufgeräumt und liebevoll gepflegt, mit hübschen Geschäften und Blumenschmuck in allen Ecken, zeigt sich die ringförmig angelegte mittelalterliche Stadt. Im Mittelpunkt dominiert der große Marktplatz mit einem ansehnlichen, neogotischen Rathaus, das die evangelische Heilig-Geist-Kirche in der nördlichen von der katholischen Marienkirche in der südlichen Altstadt trennt. Auf dem knapp 1km langen Weg, quer durchs Städtchen von Ost nach West, zurück zum Bahnhof, war im Schatten der malerischen, oft sehr alten Häuser die Hitze des Tages gut auszuhalten.
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Eine Rundfahrt mit dem „Glienexpress“ für wenig mobile Senioren aus Vehlefanz stand auf dem Programm des Heimatvereins. Erika Kaatsch und Ruth Müller (HV-Vorstandsmitglied) moderieren die luftige Fahrt, die zur Chicoria Schwanteland, zum Spargelhof und an der Bockwindmühle vorbei, im Haus der Generationen mit einem Kaffeeklatsch endet.
Los geht die gemütlichen Rundfahrt an der Seniorenresidenz „Alte Schule“.
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Ausflug ins Schlaubetal ..am 23. August 2019
 
Am Anfang der Busfahrt bekommen wir einen Einblick in den 6-spurigen Ausbau des Berliner Rings bei uns. Dann kommt die Frage:  Was und wo ist das Schlaubetal? Richtung Frankfurt/0der, nahe dem Zisterzienserkloster Neuzelle! Aha!
Der Landgasthof Wagenburg und sein außergewöhnliches Angebot war unser Ziel: Irgendwo bei Klein Muckrow, am Rande des Naturparks Schlaubetal, erwartet uns ein abenteuerliches Gefährt, ein Langholzwagen, zum Kremser umgebaut. Alle 50 Personen finden in diesem Planwagen locker Platz. Gezogen wird es von einem Traktor über Wurzeln, Sand und Stein und durch Kiefernwälder.  Soweit das Auge reicht: die blühende Heide. Über zwei Stunden sind wir unterwegs, mit Fotostopp im Heidekraut.
 
Dann erwartet uns im Landgasthof „Wagenburg“ ein leckeres Mittagessen. Man könnte dort übernachten – in Planwagen. Wir fahren mit der Grubenbahn und am Schluss schippern wir bei Kaffee und selbstgebackenem Pflaumenkuchen auf dem hauseigenen Floß über den hauseigenen Göhlensee. Welch‘ eine Idylle!
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Vehlefanzer Oktoberfest 2019
 Es war wieder Spitze: Am Samstag, 28. September 2019, um 11.00 Uhr  kamen über 60 Besucher von nah und fern, zum traditionellen Oktoberfest des Heimatvereins. Nicht nur Vehlefanzer oder Oberkrämer Bürger, nein, auch aus Velten, Oranienburg und sogar aus Berlin.Das Wetter spielte zwar nicht so ganz mit, aber wir ließen uns die Stimmung nicht verderben. Man sah tolle Outfits: Superhübsche Dirndl und andere typisch bayrische Kleidung. Selbst die Männer in ihren Lederhosen und Jankerln sahen fesch aus.
Wie immer gab es  bayrischen Leberkäs‘ und die Weißwürstel  mit süßem Senf. Dazu Laugenstangen und – brezeln.  Der selbstgemachte Obazda und das Schmalz: Herrlich!  Frischgezapftes bayrisches Bier vom Fass rundete diesen  Genuss ab.Natürlich sangen die Vehlefanzer Amseln fröhliche Lieder und in der überdachten Outdoor Spieleecke versuchten sich einige an Dart und anderen Wurfspielen. Zuschauer feuerten die Spieler an. Lustig war auch die Einlage unserer beiden Akkordeonspieler, welche die Amboss- Polka einstudiert hatten und jetzt von jeweils zwei Gästen dazu im Rhythmus mit zwei Hämmern begleitet wurden. Das brachte Spaß. Alle klatschten mit und die Stimmung war toll. Am frühen Nachmittag wurde ein reichhaltiges Kuchenbuffet eröffnet.  Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.
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Podiumsgespräche zum Mauerfall vor 30 Jahren
Diskussion am 30. Oktober 2019 im Haus der Generationen.

„Die Bilder dieser Nacht berühren uns heute noch ungeheuer“, sinniert Dr. Wolfgang Krüger bei dem Gespräch über den Mauerfall vor 30 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums bat der Vehlefanzer Heimatverein den Journalisten Robert Tiesler, eine Gesprächsrunde zu leiten, die die unglaublichen Geschehnisse am 9. November 1989 und seine Folgen noch einmal in Erinnerung rief und beleuchtete. Das Thema wurde aus Sicht der Gemeinde Oberkrämer diskutiert.

Eine Frage beschäftigte die Zuhörer: Wie kam es zur Deutschen Einheit?
Aus „Wir sind das Volk“ wurde „Wir sind ein Volk“, und damit kam die Idee zum Zusammenschluss der Deutschen Länder, meint Dr. Krüger.  Deutschland war aber noch kein souveräner Staat. Die Alliierten mussten zustimmen, dass aus den 2 Deutschen Ländern  eines werden durfte. Nicht alle waren dafür, wusste der ehemalige Chefredakteur von Rias-TV.
 
Warum nicht der emotionsbeladene 9. November, sondern das künstliche Datum 3. Oktober den 17. Juni als Nationalfeiertag abgelöst hat, stand ebenso als große Frage im Raum. Für die meisten ist der 9. November das wichtigere Datum. Es veränderte ihr Leben und ihre Welt, meinten die rund 50 Zuhörer.  Viele erzählten im Anschluss ihre Erlebnisse - oft sehr emotionsreich -  und legten ihre Sicht auf die Wende, die Deutsche Einheit  und die letzten 30 Jahre dar.

Vehlefanz habe viel Glück gehabt, meint Ortsvorsteher Hubert Gediga, und ein gutes Händchen, das Chaos der Wende in die richtigen Bahnen zu lenken. "Die Politik war doch überhaupt nicht darauf vorbereitet".

Und was sagt die Nachwende-Jugend? Luisa Plentz (19): „Für mich ist die DDR Geschichte. Ich habe darüber in der Schule gelernt und meine Eltern erzählen manchmal davon“. Junge Menschen definierten sich nicht mehr nach Ost oder West.
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Vehlefanz – Weihnachtsgeschichten mit Pepp las der Oranienburger Journalist und Autor Robert Tiesler am Donnerstagabend beim Vehlefanzer Heimatverein. Dieser hatte zu einem gemütlichen Weinabend mit Lesung ins Haus der Generationen geladen. Tieslers Sammlung lustiger und skurriler Geschichten verschiedener Autoren schildert den 30 schmunzelnden Zuhörern die Geheimniskrämereien und unverhofften Aufregungen für Eltern wie Kindern während der Advents- und Weihnachtszeit. Neben einer illusionstötenden Betrachtung, wie sich die wundersame Geburt Christi nach heutigem Verständnis in einem Zeitungsbericht lesen würde, las er zu guter Letzt die biblische Weihnachtsgeschichte aus dem Evangelium von Lukas.
Tiesler schreibt als RT-Zapper auch kritische Kolumnen über Fernsehsendungen. Manche Weihnachtsschau bekam seine spöttische Ironie zu spüren. Der Beifall war ihm gewiß.
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wir dürfen wieder eingeschränkt die Räume im Haus der Generationen nutzen
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